B E R L I N
Mitten in Berlin-Mitte, inmitten von bald hundert Galerien,
in der Auguststrasse (die schon weit über ein Dutzend hat),
besuche ich den Aktionskünstler BJ Hunter.
Seine aktuelle Installation "OffenesFenster"
wird jeden Tag hunderte Male fotografiert.

Das reizt mich zum anders machen:
Um Mitternacht, zwei Stunden lang,
die Kamera zwischen Innen und Aussen.
Es kommen Touristen, Passanten, Nachbarn ...
und wer aufs Bild will, muss ruhig halten:
ganze 8 Sekunden Belichtungszeit l-a-a-a-a-a-n-g.
Vielen Dank an den Blumenverkäufer, die Tangotänzerin, die Dänen, die Französinnen usw.
! Kugel-Panoramen !
Starten mit Klick ins Bild
Okay, jetzt mal 470 Meter nach Westsüdwest ins Tacheles.
Das Kunsthaus ist ja bald nur noch Geschichte.
Sonderbar, wer hier so alles blitzbelichtend durchläuft:
die meisten sehen wie radikale Graffiti-Gegner aus.
Das Rezept fürs Bild? Eine halbe, zwei und acht Sekunden. Und ein paar Jahrzehnte natürlich.
Wieder zurück in die Auguststrasse zu BJ Hunter.
Jetzt (im Mai 2012) ist sie fast schon Geschichte.
Vorbei, untergegangen, wie Atlantis. Zur Erinnerung:
Folge dem Voyeur von Berlin durch alle Türen ... und fühle Dich in der Vergangenheit zuhause
Aufs Bild klicken! Intro abwarten! Losfahren!
Besser Kugelpanorama fahren?
Anleitung mit vielen Tipps gibt es hier.

Kellner am Rande der Lichtgeschwindigkeit: Teehaus im Tiergarten. (Kein Kugelpanorama)
Martin Handte